Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht

Schmerzen haben eine Aufgabe. Sie sind die Sprache des Körpers, um uns darauf hinzuweisen, dass wir im Begriff sind ihn zu schädigen.

 

Ursache dieser Schmerzen sind Muskeln, die durch unsere heutige Sitz- und Bewegungsweise fehl programmiert sind. Dadurch werden Gelenke und Wirbelsäule überlastet. Die Folge ist drohender Knorpelverschleiss und eine Bandscheibenschädigung. Häufig werden diese Warn – Schmerzen als schon bestehende Arthrose, Bandscheibenschaden, Verkalkung oder Entzündung fehlinterpretiert.

 

Laut „Bertelsmann Stiftung“ geht jeder fünfte Versicherte mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. Von den jährlich mehr als 38 Millionen rückenschmerzbedingten Besuchen bei Haus- oder Fachärzten und den dabei veranlassten sechs Millionen Bildaufnahmen wären viele vermeidbar.

 

Wenn es um Rückenschmerzen geht, ist jeder Zweite davon überzeugt, dass man immer einen Arzt aufsuchen muss. 60 Prozent der Bevölkerung erwarten außerdem schnellstens eine bildgebende Untersuchung. Und mehr als 2 Prozent von drei Personen sind der Meinung, dass der Arzt durch Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen die genaue Ursache des Schmerzes zu finden.

 

Dabei können Ärzte bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen eine spezifische Schmerzursache feststellen. Die meisten Bilder verbessern also weder Diagnose noch Behandlung.

Fakt ist: 85 Prozent der akuten Rückenschmerzen gelten als medizinisch unkompliziert und nicht spezifisch. Ärztliche Leitlinien empfehlen bei Rückenschmerzen ohne Hinweise auf gefährliche Verläufe (z. B. Wirbelbrüche, Entzündungen), körperliche Aktivitäten so weit wie möglich beizubehalten, Bettruhe zu vermeiden.

Behandeln de Ärzte weichen von diesen wissenschaftlichen Empfehlungen jedoch häufig ab: So wird 43 Prozent der Betroffenen Bettruhe und Schonung empfohlen. 47 Prozent der Betroffenen wird vermittelt, dass der Rücken „kaputt“ oder „verschlissen“ sei.

 

Bei der Behandlung nach Liebscher und Bracht, werden

durch eine gezielte Schmerzpunkt-Pressur die Muskeln entspannt und der Patient dadurch in die Lage versetzt, die speziellen Engpass-Dehnungen selbstständig durchzuführen.

 

Aufbauend sollte ein Bewegungstraining aufgenommen werden. Der Patient bekommt alle Engpass-Dehnungen eingeübt und Übungsblätter für zuhause.

 

Die Therapie kann bei allen Schmerzen am Bewegungsapparat angewandt werden.

 

Die erste Behandlung dauert ca. 1 Stunde, die weiteren, je nach Bedarf, 40 Minuten oder ebenfalls 1 Stunde.

 

Weitere Informationen zur Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht.