WS-Therapie nach McKenzie

Das McKenzie Konzept ist ein Verfahren zur Diagnose und Therapie von Wirbelsäulenstörungen.

McKenzie teilt Wirbelsäulenpatienten aufgrund einer Untersuchung, bestehend aus Anamnese (Krankheitsgeschichte) und objektiver Untersuchung, in klinische Untergruppen ein. Bildgebende Verfahren werden im Zusammenhang mit der Klinik des Patienten beurteilt.

Die therapeutischen Ziele sind unter anderem:

 

  • Schmerzminderung bzw. -beseitigung
  • Wiederherstellung der gestörten Funktion/Bewegungsverbesserung
  • Verhütung von Rezidiven (Wiederkehren der Symptome)
  • Verhinderung von Chronifizierung

 

Aus diesem Zweck werden die Patienten aktiv in den Therapieprozess einbezogen. Der Patient erhält, abhängig von seiner individuellen klinischen Problematik, gezielte Bewegungsprogramme.

 Die drei Grundsäulen der Therapie sind:

 

  1. Konsequente Haltungskorrektur
  2. Vermeidung von „schlechten“ Bewegungen im Alltag
  3. gezielte Übungen, die mehrmals täglich ausgeführt werden müssen

 

Die Wirksamkeit der McKenzie Therapie wurde bisher in über 100 klinischen Studien bewiesen. Die Weiterentwicklung dieser Therapie und die Ausbildung der Therapeuten ist die Aufgabe des McKenzie Institutes. Den Vorsitz weltweit vertritt noch immer Robin McKenzie, Arzt und Physiotherapeut in Neuseeland.

 

Nützliche Literatur:

Für Patienten:

„Behandle deinen Rücken selbst“

ISBN 0-95977468-8

„Die Selbstbehandlung für den Nacken“

ISBN 0-95977461-0

Für Therapeuten:

„Die Lumbale Wirbelsäule“

ISBN 0-9597746-4-5