Fascienbehandlung FDM nach Typaldos 

„Fasciendistorsionsmodell nach Typaldos“

Hierzu ein Zitat von Dr. biol. hum. Robert Schleip (bekannter Fascienforscher), aus  „Praktisches Lehrbuch zum Fasciendistorsionsmodell“.

„Dass sich die Typaldosmethode in den letzten Jahren nicht nur im deutschen Sprachraum einer beeindruckenden wachsenden Popularität erfreut, hängt offensichtlich nicht nur mit der allgemeinen „Fascien-Renaissance“  in den Lebenswissenschaften zusammen, sondern kann meines Erachtens auch als Zeichen der therapeutischen Wirksamkeit gedeutet werden, mit der diese Methode durch oft verblüffend schnelle und klare Verbesserungen bei einer Vielzahl muskulärer Schmerzstörungen beeindruckt.

Neben der therapeutischen und didaktischen Klarheit des Konzeptes, der sechs fascialen Distorsionen, beeinhaltet das von Typaldos entwickelte Behandlungsmodell auch eine bestechend einfache Diagnostik, bei der die spontane, sprachliche und gestische Schmerzbeschreibung des Patienten eine ausschlaggebende Rolle spielt.“

Soweit das Zitat von Dr. Schleip.

Was sind nun die sechs fascialen Distorsionen nach dem Fasciendistorsionsmodell nach Typaldos und was sagt und zeigt uns der Patient?

Beim „Triggerband“ beschreibt der Patient die Schmerzen als ziehend oder brennend und zeigt den Verlauf des Schmerzens mit einem Finger an.

Bei einem „Continum Distorsion“ besteht eine Störung der Übergangszone zwischen Fascien und Knochen.

Der Patient beschreibt einen punktuellen, stechenden Schmerz im Bereich eines Gelenks und zeigt mit einem Finger auf einen Punkt.

Zu einer „Faltdistorsion“ kommt es in der Regel nach einem Trauma (Sturz, Verletzung).

Der  Patient beschreibt einen Schmerz tief im Gelenk, hält das Gelenk mit einer Hand fest und knetet es eventuell.

Bei einem „Hernierten Triggerpunkt“  beschreibt der Patient zunächst einen dumpfen Schmerz in der Tiefe des Gewebes.

Bei „Zylinderdistorsionen“ und „Tektonischen Fixierungen“ ist die Körpersprache häufig nicht ganz eindeutig.

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit den Händen des Therapeuten. Gelegentlich können auch Hilfsmittel zum Einsatz kommen (z. B. Fascienrolle, harter Ball).

Die Fascienbehandlung nach dem Fasciendistorsionsmodell nach Typaldos kann schmerzhaft sein. Aber schon nach der ersten Behandlung sollte der Patient eine Beschwerdeverbesserung spüren.

Die Kunst bei der FDM-Behandlung ist nicht das Behandeln selbst, sondern das Zuhören und Beobachten des Patienten.

Wie Anfangs erwähnt erlebten die Fascien eine Renaissance. Schon die Chinesen behandelten mit Holzschabern, „Triggerbänder“ und Zylinderdysfunktionen. Die alte Bindegewebsmassage wird auch mit „ziehenden Bindegewebsstrichen“ ausgeführt wie jetzt die Behandlung eines Triggerbandes.

Und nicht jeder „trendige“ Fascienkurs im Fitnessstudio ist wirklich revolutionär.

Weiter Informationen „Fascienbehandlung mit dem Fasciendistorsionsmodell nach Tybaldos“ in unserer Praxis.